Unser HLTX-Radteam hat erfolgreich die EUREGIO-Tour 2013 absolviert.

Vom 28.-30. Juni fand eine besondere Radtour statt. Etwa 40 Transplantierte und 60 Ärzte, Pfleger und Unterstützer fuhren mit dem Fahrrad von Innsbruck über die Alpen bis zum Gardasee. Für unseren Verein starteten Th. Schladitz, D. Pörschmann, S. Taubmann und K. Zeh. Wir wurden unterstützt durch Oliver Romahn vom RSV Killerwade Zeitz. Die Tour wurde durch den Transplant-Sportclub Südtirol organisiert.

Am Vorabend des Starts fand als Auftakt ein großer Empfang im Klinikum Innsbruck statt. Nach der offiziellen Begrüßung informierten die Ärzte des Uniklinikums Innsbruck über das aktuelle Transplantationsgeschehen in Österreich. Anschließend hatten die Teilnehmer beim Abendbuffet Gelegenheit, sich ein wenig kennen zu lernen.

 Auftakt im Innsbrucker Klinikum

Am nächsten Morgen ging es früh los. Um 7.30 Uhr wurden die Tourteilnehmer am "Goldenen Dachl" im Innsbrucker Zentrum von der Bürgermeisterin, Klinikumsärzten und weiteren Persönlichkeiten verabschiedet.

        

Start am Goldenen Dachl in Innsbruck

Bei regnerischem Wetter ging es durch Innsbruck und gleich am Ortsausgang musste schon kräftig in die Pedale getreten werden, um den Berg hochzukommen. Das Teilnehmerfeld zog sich lang auseinander und um kurz nach 12 Uhr hatten es alle dann bis zum Brennerpass geschafft. Das Wetter hatte uns bis dahin gut durchnässt.

 

Unterwegs zum Brenner und umziehen auf dem Pass

Nach kurzer Pause ging es weiter und nach dem Aufwärmen beim Mittagessen fuhren wir bis zum Etappenziel Bruneck, wo es einen herzlichen Empfang gab. Die ersten 115 km waren absolviert.

Empfang in Bruneck

Am Samstag morgen um 07.30 Uhr fuhren wir mit dem Bus zum Startort La Villa. Dann folgte bei herrlichem Sonnenschein der schwerste Teil der Tour. Zunächst musste der Campolongo-Pass bezwungen werden.

Start zum Campolongo Pass

Dann ging es weiter bergauf zum Passo Pordoi in 2239 m Höhe. Das war echt ein hartes Stück aber auch eine beeindruckende Kulisse. Denn oben auf dem Pass lag Schnee, der am Vortag gefallen war.

am Passo Pordoi / Gruppenbild der Transplantierten auf dem Passo Pordoi

Anschließend eine steile Abfahrt bis Canazei, wo wir wieder herzlich von der Gemeinde empfangen wurden. Nach dem Mittag fuhren wir den Rest der Etappe (110 km) bis nach Tesero. Auch hier Empfang durch die Gemeindeverantworlichen und Musikkapelle. Das Abendessen war schwer verdient, denn der letzte Anstieg bis zum Hotel war noch einmal mit über 10% Steigung auf 3 km lang.

Empfang in Tesero

Die Schlussetappe am Sonntag begann mit einer zügigen Talfahrt und wir kamen schnell voran in Richtung Süden. Langsam wurde es auch immer wärmer, sodass wir bei einer kurzen Rast auch unsere dicken Sachen ausziehen konnten. Zwischendurch kam noch ein Stück mit über 10% Steigung, das es in sich hatte. Entschädigung für den Schweiß der letzten Tage war dann der Blick auf den Gardasee und der anschließende Empfang am Zielort in Arco.

 

Empfang in Arco

Die Tour endete nach 118 km mit einem herrlichen Essen unter traumhafter Kulisse bei 30° C, schöner ging es nicht.

Es war ein großartiges Bekenntnis für Organspende und Transplantation, denn unter diesem Motto stand die Tour. Beeindruckend war besonders der herzliche Empfang überall und die vorbehaltlose Unterstützung für die Tour. Und es war eine beeindruckende Demonstration der Leistungsfähigkeit von transplantierten Menschen. Die Tour war sehr gut organisiert mit medizinscher Unterstützung (Krankenwagen + Rescue Bike Team), Technikwagen, Gepäcktransport usw. Die Tour in Zahlen: 3 Alpenpässe überwunden, 350 km in 3 Tagen gefahren und 4500 Höhenmeter bewältigt.

Ein großer Dank gilt dem Team des Transplant-Sportclub Südtirol um Michael Prenner für dieses gelungene Event.

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